Ablehnung der Aufnahme in die 5 Klasse der Gesamtschule und des Gymnasiums (Sekundarstufe I)

Ablehnung der Aufnahme in die fünfte Klasse der Gesamtschule und des Gymnasiums (Sekundarstufe I)

Sie haben einen Ablehnungsbescheid von der von Ihnen gewünschten weiterführenden Schule, z.B. Gymnasium, Gesamtschule oder Realschule, für die 5. Klasse der Sekundarstufe I bekommen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen den Schulplatz auf Ihrer Wunschschule zu bekommen und führen sehr gerne für Sie ein Widerspruchsverfahren bei der Schule und der Schulaufsichtsbehörde (Bezirksregierung, Kreis), eine Schulplatzklage und ein Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht oder eine Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen durch.

Zunächst stellt sich im Laufe des 4. Schuljahres für die Eltern die Frage, welche weiterführende Schule (5. Klasse – Sekundarstufe I) ihr Kind besuchen soll. Bei der Auswahl der “richtigen“ weiterführenden Schule spielen oftmals die pädagogische Qualität, die Schülerschaft, die Struktur und Ausrichtung der Schule sowie das soziale Umfeld eine entscheidende Rolle. Haben die Eltern ihre Wahl getroffen, das mittlerweile übliche Vorstellungsgespräch bei der Schule absolviert und bei der Schule einen Antrag auf kinder benutzen tablet-pc im unterrichtAufnahme in die fünfte Klasse gestellt, erfolgt oftmals die Ernüchterung, wenn die Aufnahme an der Schule abgelehnt wird. Ablehnungen erfolgen aufgrund der hohen Nachfrage regelmäßig bei Gesamtschulen, Sekundarschulen, Realschulen und dem Gymnasium. Die Gründe für die Ablehnung können vielfach sein. Regelmäßig erfolgt die Ablehnung mit der Begründung, dass es mehr Bewerber als Plätze gäbe (Kapazitätsauslastung) und deshalb keine Berücksichtigung erfolgen könne.

Die Ablehnung ist zwar ärgerlich aber kein Grund den Ablehnungsbescheid direkt zu den Akten zu legen.

Vielmehr sollte gegen den Ablehnungsbescheid fristgerecht Widerspruch eingelegt und Akteneinsicht beantragt werden, denn erst dann lässt sich prüfen, ob das Auswahlverfahren und damit auch der Ablehnungsbescheid rechtmäßig waren.

Dies ist insofern von Bedeutung, weil eine Vielzahl von Ablehnungsbescheide der Gesamtschulen, Sekundarschulen und der Gymnasien zum Teil rechtswidrig sind, da sich die Schulen bei dem Auswahlverfahren nicht an bestimmte Vorschriften der Schulgesetze und Rechtsverordnungen halten und viele Fehler machen.

So können bzw. müssen die Schulleiter bei der Auswahl der Schülerinnen und Schüler teilweise besondere Kriterien berücksichtigen. In Nordrhein-Westfalen sind diese Kriterien in der „Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe I – APO-S I)“ aufgeführt. Neben Härtefällen berücksichtigt die Schulleiterin/der Schulleiter u.a. folgende Kriterien:
Geschwisterkinder,
ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen,
– ausgewogenes Verhältnis von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Muttersprache,
in Gesamtschulen und in Sekundarschulen Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Leistungsfähigkeit (Leistungsheterogenität),

Schulwege,
Besuch einer Schule in der Nähe der zuletzt besuchten Grundschule,
Losverfahren.

Die Schulleiter wenden diese Kriterien oftmals falsch an bzw. kommen diesem Erfordernis nicht nach, nicht zuletzt aufgrund fehlender Kenntnis der Schulleiter.

So hat z.B. das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen mit Beschluss vom 28.08.2018 – 19 B 1153/18 – u.a. festgestellt, dass die Kapazitäten immer vollumfassend auszuschöpfen sind und ein Anspruch auf Aufnahme auf das Gymnasium besteht, wenn die Kapazitäten nicht ausgeschöpft sind. Aufgrund der vielfachen Fehler der Schulen beim Auswahlverfahren, haben wir daher in den letzten Jahren immer wieder erfolgreich Ablehnungsbescheide der Schulen mit Widerspruch, Klagen, Eilverfahren und Beschwerden vor dem Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht angegriffen und unseren Mandanten den gewünschten Schulplatz in der weiterführenden Schule besorgt.

Wir kennen die Fehler, die von den Schulen gemacht werden. Gerne führen wir für Sie das Widerspruchsverfahren durch und nehmen Akteneinsicht. Wenn der Widerspruch von der Schulaufsichtsbehörde, also der Bezirksregierung, abgelehnt werden sollte, legen wir auch gerne Klage vor dem Verwaltungsgericht und Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen für Sie ein. Wir klagen Ihnen gerne Ihren Platz an der Wunschschule ein.

Unsere Spezialisierung – Ihr Vorteil!

Aufgrund langjähriger Erfahrungen und einer Vielzahl von geführten Verfahren, verfügen wir über eine ausgewiesene Expertise im Schulrecht. So war Rechtsanwalt Dr. Felix Winkler auch bereits zu Gast im Studio bei Stern TV und wurde dort zu schulrechtlichen Fragen interviewt – u.a. was Lehrer nicht dürfen.

Sollten Sie Fragen zur Ablehnung der Aufnahme in die 5 Klasse der Gesamtschule und des Gymnasiums oder der Realschule (Sekundarstufe I) haben, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Rechtsanwalt Dr. Felix Winkler ist spezialisiert auf Schulrecht. Wir freuen uns auf Sie.