Prüfungsrecht

Bachelorprüfung, Masterprüfung, Prüfung nicht bestanden, Widerspruch, Klage, Prüfung anfechten
Prüfungsrecht – Eine Einführung in die Allgemeinheiten und Besonderheiten

Das Prüfungsrecht umfasst alle rechtlichen Aspekte im Bezug auf eine Prüfung und dient der Kontrolle der Rechtmäßigkeit der Prüfung. Es kann sich um alle möglichen Arten von Prüfungen handeln, z.B.

  •  Bachelorprüfung (also z.B. durch die Bachelorarbeit oder Klausuren gefallen und nicht bestanden),
  •  Masterprüfung (also z.B. durch die Masterarbeit oder Klausuren gefallen und nicht bestanden),
  •  Modulprüfungen,
  •  Diplomprüfung,
  •  Staatsexamensprüfung (z.B. an der Universität Köln, www.uni-koeln.de,  oder der Technischen Hochschule Köln, www.th-koeln.de),
  •  Promotionsprüfungen,
  •  Prüfungen von der Handwerkskammer (z.B. HWK, www.hwk-koeln.de)
  •  Prüfungen von der Industrie- und Handelskammer (z.B. IHK, ihk-koeln.de)
  •  Meisterprüfung,
  •  Gesellenprüfung,
  •  staatliche Prüfung zur Ergotherapeutin/zum Ergotherapeuten,
  •  staatliche Prüfung zur Krankenschwester/Krankenpfleger,
  •  ärztliche Basisprüfung,
  •  staatliche Prüfung zum Altenpfleger (Pflegeberuf)

Ob eine Prüfung rechtmäßig ist, lässt sich an den entsprechenden rechtlichen Grundlagen und Normen feststellen, in welchen das ordnungsgemäße Prüfungsverfahren geregelt ist bzw. an welchen sich das ordnungsgemäße Prüfungsverfahren zu orientieren hat. Hierzu zählen im schulischen- und hochschulischen Bereich insbesondere das Schulgesetz mit Verordnungen, das Hochschulgesetz mit den entsprechenden Verordnungen, also Prüfungsordnungen (PrüfO), Studienordnungen, und das Grundgesetz sowie im Handwerksbereich u.a. das Berufsbildungsgesetz (BBiG), die Handwerksordnung (HwO), Ausbildungs- und Weiterbildungsverordnungen, Allgemeine Meisterprüfungsverordnung (AMVO).

Dem Prüfungsrecht kommt eine besondere Bedeutung zu. Denn sowohl Schüler, Studenten, Auszubildende, Lehrlinge und Gesellen müssen Prüfungen absolvieren und diese bestehen, um eine gute Note und einen erfolgreichen Abschluss zu erlangen. Für Studenten besteht diesbezüglich die Besonderheit, dass sie sogar unter Umständen ihr Studium abbrechen müssen – zwangsexmatrikuliert werden -, wenn sie bestimmte Prüfungen/Wiederholungsprüfungen, Module, Klausuren nicht bestehen.

Deshalb empfiehlt es sich jede nicht bestandene Prüfung, z.B. Modulprüfung, Bachelorprüfung, Masterprüfung, Diplomprüfung, Staatsexamensprüfung, sonstige staatliche Prüfungen, Promotionsprüfungen, Handwerkskammerprüfung, Industrie- und Handelskammerprüfung, Meisterprüfung, Gesellenprüfung, Ergotherapeutin-/ Ergotherapeutenprüfung, Krankenschwester-/Krankenpflegerprüfung, ärztliche Basisprüfung, staatliche Prüfung zum Altenpfleger, die Auswirkungen auf den weiteren schulischen oder hochschulischen Bildungsweg oder die Ausbildung hat, einer umfassenden rechtlichen Prüfung durch einen spezialisierten Anwalt zu unterziehen und gegebenenfalls durch Widerspruch (oftmals fälschlicherweise als Einspruch bezeichnet) oder Klage anzufechten.

Besonderheiten und Probleme lassen sich im Prüfungsrecht im Wesentlichen in den Bereichen der Zulassung zur Prüfung (meist nur im hochschulischen Bereich und Ausbildungsbereich relevant), dem Ablauf der Prüfung, der Prüfungsentscheidung durch die Prüfer (u.a. Professor, Dozenten, Privatdozent, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ausbilder, Meister, Fachleute, Lehrer) oder den Prüfungsausschuss, dem Bewertungsverfahren und dem Rücktritt von einer Prüfung (wegen Prüfungsunfähigkeit) und den hierzu erforderlichen Voraussetzungen (z.B. Ärztliches Attest) ausmachen. Auf einige wichtige Besonderheiten wollen wir in diesem Zusammenhang im Folgenden kurz eingehen, unter anderem auf das Prüfungsverfahren, die Prüfungsbewertung Bewertungsverfahren, die Prüfungsanfechtung, Widerspruch und Klage, Fristen, Akteneinsicht, Härtefall, ExmatrikulationPrüfungsunfähigkeit wegen Krankheit oder aus sonstigen Gründen, Ärztliches Attest und Rücktritt von der Prüfung (Rücktrittserklärung) wegen Prüfungsunfähigkeit.

Unsere Spezialisierung und Erfahrung – Ihr Vorteil!

Aufgrund langjähriger Erfahrungen und einer Vielzahl von deutschlandweit erfolgreich geführten Verfahren, verfügen wir über eine ausgewiesene Expertise im Prüfungsrecht. Wir vertreten Sie gerne deutschlandweit. Aufgrund des Sitzes unserer Kanzlei in Köln und der örtlichen Nähe zu einer Vielzahl von großen und bekannten Hochschulen und Universitäten sowie Städten u.a. Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Bielefeld, Bonn, Münster, Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Aachen, Krefeld, Oberhausen, Hagen, Hamm, Mülheim an der Ruhr, Leverkusen, Solingen, Herne, Neuss, Paderborn, Bottrop, Recklinghausen, Remscheid, Bergisch Gladbach, Moers, Siegen, Witten, erfolgt der größte Anteil der von uns durchgeführten Prüfungsanfechtungen in Nordrhein-Westfalen.

Sie haben Fragen zum Prüfungsrecht und zu Ihrem konkreten Fall? Dann kontaktieren Sie uns. Rechtsanwalt Dr. Felix Winkler ist auf Prüfungsrecht spezialisiert. Wir sind Ihr richtiger Ansprechpartner für Prüfungsrecht. Wir erörtern mit Ihnen Ihren Fall und Ihre Erfolgsaussichten und setzen Ihre rechtlichen Interessen auch gerne außergerichtlich und gerichtlich für Sie durch.